Kinder und Jugendliche im Fokus: Was folgt aus der Pandemie für die schulische Bildung?

Ein digitales Fachgespräch des Arbeitskreises Bildung der Grünen Landtagsfraktion
am Donnerstag, der 29. Juli 2021 von 13 bis 17 Uhr

Corona wirkt wie ein Brennglas, das bestehende Probleme verschärft. Das gilt auch und insbesondere für die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Familien. Laut COPSY-Studie leidet fast jedes dritte Kind aufgrund der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten. Die aktuellen Rückmeldungen seitens der Schulsozialarbeit sind beunruhigend. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien, aber auch andere Kinder sind durch die Corona-Zeit stark beeinträchtigt.

Mit sommerlichen Temperaturen und fortschreitender Durchimpfung zeigt sich ein Licht am Ende des Tunnels. Doch nicht nur mit Blick auf die Pandemie müssen wir Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen und deren jungen Nutzer*innen resilient machen. Auch nach der Pandemie müssen sich Dinge ändern.

Gemeinsam mit Betroffenen sowie verschiedenen am Alltag junger Menschen beteiligten Expert*innen wollen wir am 29. Juli bei einem digitalen Fachtag die aktuelle psychisch-emotionale Situation von Kindern, Jugendlichen und Familien erkunden. Die Veranstaltung dauert von 13 bis 17 Uhr.

Folgenden Fragen werden wir nachgehen:

  • Wie müssen Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt werden, die besonders unter der Pandemie gelitten haben?
  • Wie können Bildungseinrichtungen künftig auf Pandemien (besser) vorbereitet werden?
  • Welche bildungspolitischen Schritte müssen aus den Erfahrungen mit der Pandemie folgen? 

Eine grobe Ablaufskizze finden Sie unten. Über die Impulse der Referent*innen hinaus werden sich kleinere Gruppen in einer Breakout-Sequenz intensiver austauschen.

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte die Online-Anmeldung (per Klick auf Button) oder Sie schreiben an thomas.poreski@grune.landtag-bw.de.

Was ist geplant? Ablaufskizze:

  • Block 1 – Einstieg in die Veranstaltung
    (mit Grußwort aus dem Kultusministerium)
  • Block 2 – Blick in die Pandemie
    (Medizin: Dr. Roland Elling/Uniklinik Freiburg, Prof. Dr. Bender/Uniklinik Köln, Schule/Familien: Petra Rietzler LEB/EBRV Gebhardschule Konstanz, Susanne Pantel/EBR Radolfzell, Edgar Bohn/Grundschulverband, Martin Schall/Rektor Geschwister-Scholl Schule Tübingen, LSBR)
  • Block 3 – Was es jetzt braucht, drei Appelle
    (Schulsozialarbeit: Christine Herzog/Schule Neuenstein, Schülerschaft: Raphael Fröhlich/Tübingen, Lehrkräften: Simon Hassemer/Berufliche Schulen Rastatt)
  • Block 4 – Dialog und intensiver Austausch
    (Breakout-Sequenzen mit unseren Referent*innen und Gästen)
  • Block 5 – Ableitungen für die Bildungspolitik
    (aus Wissenschaft: Prof. Anne Sliwka/Universität Heidelberg, Schulsystem: Volker Arntz/Rektor Hardtschule Durmersheim, und Wolfgang Straub/Tübingen, Kinder-/Jugendpsychologie: Prof. Jörg Fegert, Uniklink Ulm)

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel