Landesförderung für Kunst und Kultur kommt in Freiburg an

13 Kultureinrichtungen aus Freiburg und eine aus der March erhalten eine Landesförderung von insgesamt über 500.000 Euro (522.472,00 Euro).

MdL Nadyne Saint-Cast: „Freiburgs vielfältige Kulturszene profitiert von der neuen Förderrunde.“

Während die Infektionszahlen im Land sinken, steigt die Vorfreude auf die vielen kulturellen Veranstaltungen, die unter bestimmten Bedingungen nun teilweise wieder möglich sind. Mit seinem Impulsprogramm für die Kulturszene will das grün-geführte Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Kulturschaffende in der Musik, im Schauspiel, im Kino oder in der bildenden Kunst weiter unterstützen. 

„Kinder, Jugendliche und junge Familien mussten in der Pandemie zurückstecken. Daher freue ich mich besonders über die Förderung zahlreicher Kulturangebote für Kinder, Jugendliche und Familien“ sagt MdL Nadyne Saint-Cast. 

Von der neuen Förderrunde profitiert auch das Freiburger Kinder- und Jugendtheater für die Umsetzung des mobilen Theaterstücks für Kinder, das auch auf Spielplätzen und Schulhöfen gespielt werden kann, erhält das Theater 16.000 Euro. Weitere 23.000 Euro gehen an das Ensemble les haulz et les bas für Konzerte für Familien und Kinder auf Freilichtbühnen im Wald. 

„Die Pandemie hat alle Bereiche der Kultur hart getroffen. Es freut mich sehr, dass dieses Programm die Kultur so breitgefächert fördert und neben Theater auch Bereiche wie das Kommunale Kino, Musikfestivals und Orchester einbezogen werden.“ betont MdL Daniela Evers.

In dieser Förderrunde wurden mehr als 100 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von 3 Millionen Euro ausgewählt. „Die Unterstützung der Kultur in diesen Zeiten ist schließlich enorm wichtig“, sagt MdL Nadyne Saint-Cast. „in den open-air Angeboten zeigt sich die ganze Kreativität der Freiburger Kulturszene, die in schwierigen Zeiten das Beste aus der Situation macht“. 

Nicht zuletzt werden mit den Landesmitteln auch die Menschen vor Ort profitieren: „Mit den geförderten Projekten steigt auch die Lebensfreude der Zuhörenden und Zuschauenden, die nach langer Phase der Isolation und fehlender Kulturereignisse endlich wieder Konzerte und Theater, Filme und Ausstellungen genießen und wiederentdecken können.“ freut sich Evers.


Hintergrund:

Die Mittel für das Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ stammen aus dem Masterplan Kultur BW von Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne), mit dem sie dem Kulturbetrieb eine Öffnungsperspektive gegeben und verschiedene Hilfsangebote in Corona-Zeiten zugesagt hatte. Neben Honoraren für Künstlerinnen und Künstler werden auch Kosten für Hygienemaßnahmen und Ausgaben für Bühne und Technik bei Open-Air-Veranstaltungen gefördert. Über 400 Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur hatten sich auf die aktuelle Ausschreibung von „Kunst trotz Abstand“ beworben. Über 100 wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Berücksichtigt wurden auch die verschiedenen Sparten, Regionen und Strukturen der Antragstellenden.

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